Ausgabe 24 — März 2001
   

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Ausgabe 24        
Kategorie Titel
Titelbilder Darstellung einer Talgdrüse

Die beutelartige Glandula sebacea hängt am Haarbalg und mündet in den Haartrichter ein. Sie liegt stets an der Seite des stumpfen Winkels des Haares, das schräg in der Haut steckt.

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Das Sekret der Talgdrüse überzieht Haar und Oberfläche des Stratum corneum mit einem dünnen Film, der sich bis in die oberen Lagen des Stratum corneum ausbreiten kann. Die Wasserdurchlässigkeit wird vermindert und die Resistenz gegen Säuren, Laugen und bakterielle Kontamination erhöht.

Die Talgdrüsen liegen in einer Tiefe von etwa 0,5 mm unter der Hautoberfläche. Sie sind auf der menschlichen Haut überall zu finden, mit Ausnahme der Handinnenflächen und Fußsohlen. Die Anzahl der Drüsen pro cm² Haut und ihre Größe variiert sehr. In der Kopfhaut befinden sich die größten und die meisten Talgdrüsen, bis zu 800 pro cm².

Die Talgdrüse ist von einer Basalmembran umgeben, an der die teilungsfähigen Zellen sitzen, die noch relativ wenig Lipid enthalten. Nach Ablösung von der Basalmembran füllen sich die Zellen immer mehr mit Lipiden. Ihr Volumen wächst um mehr als das Hundertfache, bis sie schließlich platzen und ihren Inhalt, den Talg (Sebum) in den Haarfollikel ergießen


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