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Bei der menschlichen Haut können zwei Arten von Schweißdrüsen unterschieden werden: ekkrine (merokrine) sowie apokrine Schweißdrüsen. Beim Menschen kommen die ekkrinen Schweißdrüsen am häufigsten vor. Sie sind röhrenförmig und sind fast überall auf der Haut mit der Ausnahme einiger weniger Stellen zu finden. Ungefähr 2-3 Millionen Schweißdrüsen sind auf der Haut verteilt. Dicke Haut ist durch besonders viele Schweißdrüsen gekennzeichnet. Auf der Handinnenfläche finden wir fast 400 ekkrine Schweißdrüsen pro cm².
Die Drüse besteht aus einem Sekretionsteil und aus einem nach außen führenden Gang. Der Sekretionsteil liegt unmittelbar unter der Dermis im Unterhautzellgewebe und ist in sich selbst gewunden. Der Sekretionsteil der Drüse geht in einen Gang über, der zur Hautoberfläche führt. Der Gang führt spiralförmig durch die Dermis. Ein Erwachsener scheidet innerhalb von 24 Stunden ohne Hitzebelastung und ohne körperliche Anstrengung ca. 100 ml Schweiß aus, bei körperlicher Arbeit oder Hitzeeinwirkung von aussen kann die Schweißproduktion auf über 10 Liter täglich ansteigen. Pro Tag gibt die Haut durchschnittlich 500 ml Wasser ab. Die physiologisch wichtigste Funktion des ekkrinen Schwitzens ist die Kühlung. Durch Verdunstung des Wassers an der Hautoberfläche wird der Haut thermische Energie entzogen, damit die Körpertemperatur nicht über 37° C ansteigt. Literatur Ham, A.A.; Histology, J.B. Lippincott Company, Philadelphia/Toronto (1974); Heymann, E.; Haut, Haar und Kosmetik: Eine chemische Wechselwirkung; S. Hirzel Verlag, Stuttgart 1994.
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