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Natürliche, pflanzliche Rohstoffe sind in der Kosmetik sehr gefragt. Traditionelle und exotische botanische Extrakte stehen bei den Wirkstoffen für die Haut- und Haarpflege an erster Stelle. Sie lassen sich strategisch sehr vielseitig für wirkungsbezogene Produktaussagen nutzen. Im Bereich Gesichtspflege kann die Wirksamkeit botanischer Extrakte beispielsweise für Auslobungen der Feuchtigkeitszufuhr, Beruhigung und Regeneration der Haut genutzt werden. Extrakte aus Aloe Vera, Calendula, Linde oder Kamille werden in zahlreichen, international neu vermarkteten Produkten eingesetzt. Diese besitzen hautberuhigende, antimikrobielle und antirritierende Eigenschaften. Allerdings erfüllt nicht jeder botanische Extrakt die Anforderungen für wirkungsbezogene Produktaussagen. Hochqualitative Pflanzenextrakte mit natürlichem Wirkstoffgehalt, die die gewünschten Effekte liefern, werden in einer Reihe von neu vermarkteten Produkten, wie z.B. in Herbalia, Plantactiv und Aloveria eingesetzt. Ein Überblick über die botanischen Extrakte von Cognis wird in der folgenden Tabelle dargestellt. Die Pflanzenextrakte aus der Herbalia-Reihe werden als standardisierte und gereinigte Extrakte angeboten. Reine pflanzliche Wirkstoffe sind in der Plantactiv-Reihe verfügbar. Darüber hinaus sind in der Plantactiv-Reihe auch Süßholztypen erhältlich. Botanische Extrakte sind feste oder flüssige Konzentrate, die aus getrocknetem Pflanzenmaterial gewonnen werden. Sie enthalten eine Vielzahl von Komponenten und wirken synergistisch. Für die Hersteller ist es eine große Herausforderung, die Qualität eines botanischen Extraktes zu definieren und sie darüber hinaus reproduzierbar zu machen. Tabelle: Produktpalette Botanische Extrakte
* Herbalia, Plantactiv und Aloveria sind eingetragene Warenzeichen der Cognis-Gruppe. Grundlegende Voraussetzungen für die Produktion botanischer Wirkstoff sind erforderlich, um eine hohe Qualität zu gewährleisten. Hier sind drei Kriterien von Bedeutung: Es müssen erstens Richtlinien zur Auswahl des Rohstoffmaterials und zweitens ein validierter Herstellungsprozess zur Erreichung eines hohen Wirkstoffgehaltes erfüllt werden. Darüber hinaus ist eine Qualitätskontrolle die letzte Stufe in der Produktion von botanischen Extrakten. Bei der Auswahl der Rohstoffe kommt es darauf an, immer dieselbe Art der Pflanze für die Rohstoffbeschaffung heranzuziehen, da verschiedene Arten einer Pflanze unterschiedliche Zusammensetzungen in ihren Einzelkomponenten und deren Konzentrationen aufweisen können. Bei Pflanzen, die wild wachsen, ist es erforderlich, eine Identitätsprüfung durchzuführen. Auch der Pflanzenteil, in dem der Wirkstoff identifiziert wurde, ist von Bedeutung, denn Blätter enthalten beispielsweise andere Substanzen als Blüten oder Wurzeln. Die zweite wichtige Anforderung, die es ermöglicht, botanische Extrakte für spezifische Effekte zu nutzen, ist ein validierter Herstellungsprozess, in dem der Wirkstoff aufkonzentriert wird. Für jede Pflanze muß ein optimaler Prozess entwickelt werden, damit eine einheitliche Qualität gewährleistet ist. Mittels der Perkulation, einer kompletten Extraktionsmethode, bei der das Extraktionsmittel dem Rohstoff kontinuierlich zugesetzt wird, erreicht man den höchsten Wirkstoffgehalt. Durch eine schonende Sprühtrocknung wird eine weitere Anreicherung erzielt. Isolierte Substanzen liefern die höchste Wirksamkeit. Ein dritter wesentlicher Punkt in der Produktion botanischer Extrakte ist die Qualitätskontrolle. Mit modernen analytischen Methoden ist die Konzentration der für die Wirksamkeit verantwortlichen Substanzen messbar. Man bezeichnet diese Qualitätskontrolle als Standardisierung. Dies bedeutet, dass der Pflanzenextrakt eine spezifische Konzentration der Aktivsubstanz enthält. Da der Wirkstoff in jedem Ansatz in derselben Konzentration vorhanden ist, hat der Extrakt eine kontrollierte, reproduzierbare und zertifizierte Qualität. Wenn ein Kosmetikhersteller botanische Extrakte für die Auslobung der Wirksamkeit seines Produktes nutzen möchte, können nur standardisierte Extrakte und isolierte Substanzen diese Anforderungen für die Nutzung erfüllen. Die Produktsicherheit zahlreicher Pflanzenextrakte, die heute erhältlich sind und weder toxikologisch noch dermatologisch geprüft sind, basiert oftmals nur auf Literaturhinweisen oder auf Erfahrungen durch die traditionelle Verwendung der Pflanzen. Bei hochwertigen Pflanzenextrakten ist es aufgrund des hohen Gehaltes an aktiven Substanzen nicht immer möglich, Vergleiche mit Erfahrungswerten anzustellen. Hier ist eine toxikologische und dermatologische Absicherung sehr empfehlenswert. Kontaktadresse: Cognis Deutschland GmbH & Co. KG Postfach 13 01 64 D-40551 Düsseldorf Tel.: 0211-7940-2567 FAX: 0211-798-2187 E-Mail: Sybille Buchwald-Werner@Cognis.com nach oben | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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