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Wenn die menschliche Haut der Sonnenbestrahlung ausgesetzt wird, kommt es zu einer Biosynthese von Melanin. Melanin ist ein brauner bis schwarzer Farbstoff (Pigment), der in den Melanosomen produziert wird und dem Schutz der Haut vor schädlicher Sonneneinstrahlung dient. Die Melanosomen sind Bestandteile der Melanozyten, den speziellen Zellen zur Produktion des Melanins in der Haut (siehe Abbildung). Die große Lupendarstellung zeigt einen Melanozyt bei der Produktion von Pigmenten, die vor den schädlichen UV-Strahlen schützen. Die Melanozyten befinden sich in der Basalzellenschicht der Epidermis. Sie bilden fingerartige, lange Ausstülpungen, Dendriten, die in benachbarte Keratinozyten, das sind ursprünglich farblose Hautzellen, hinein und auch durch sie hindurch wachsen. Unter Einwirkung von UV-Licht füllen sich spezielle Bestandteile der Melanozyten immer mehr mit Melanin und wandern immer weiter zur Peripherie der Zelle und in die Dendriten hinein. So werden die Keratinozyten immer mehr mit braunen Pigmenten aufgefüllt und es kommt zu einer Hautbräunung (siehe rechter Teil der Abbildung). Die Farbstoffbildung hat den Zweck, die Haut und den Körper vor den schädlichen Folgen einer zu starken Sonneneinstrahlung zu schützen. Die Melaninfarbstoffe filtern die ultravioletten Strahlen des Sonnenlichts ab und verhindern so Schädigungen der tieferen Hautschichten. Wird eine Schutzcreme auf die Haut aufgetragen (siehe linke Seite der Abbildung), ist die Haut vor schädlichen UV-Strahlen zusätzlich geschützt. Spezielle Lichtschutzmaßnahmen sind beispielsweise im Schnee besonders sinnvoll. nach oben | |||||||||||||||||||||||
| Januar 2003 | Copyrigh © 2000 - 2008 Skin Care Forum Cognis GmbH | |||||||||||||||||||||||