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Kategorie   Titel    
Titelbilder   Die Bildung von Falten und Linien    


Falten und Linien sind Veränderungen der Haut, die mit dem blossem Auge sichtbar sind. Sie bestehen aus Einziehungen der obersten Hautschichten, die linear mehr oder weniger wulstartig begrenzt sind. Die Faltenbildung am Körper und Gesicht ist ein bekanntes Zeichen der Hautalterung. Gesichtsfalten und Linien sind im allgemeinen beidseitig und symmetrisch.

Man unterscheidet zwischen zwei Hauptformen: permanente und temporäre Falten. Bei den permanenten Falten kann man zwischen den Falten der individuellen Mimik sowie den schlaff erscheinenden Falten, die von der Schwerkraft abhängig sind, differenzieren.

Die mimischen Falten sind das Ergebnis der wiederholten Zugkraft aller Gesichtsmuskeln, so dass die Haut an vorbestimmten Stellen allmählich an Spannkraft verliert. Die mimischen Falten sind in den Bereichen um die Augen, Nase, Mund und Wangen bekannt.

Die Falten der erschlafften Haut entstehen mit zunehmenden Lebensalter. Dabei kommt es zu einem Rückgang der subkutanen Fettzellpolster. Besonders an den Wangen und im Halsbereich wirkt die natürliche Schwerkraft auf die erschlaffte Haut.

Temporäre Falten und Linien sind fein und verschwinden beim Spannen der Haut, da sie weniger ausgeprägt sind. Abhängig von der Hautalterung und der Lokalisation können sie sich zu permanenten Falten entwickeln.

Alle Arten von Falten und Linien sind ein zentrales Thema in der Dermokosmetik. Sie werden von zahlreichen intrinsischen Faktoren wie beispielsweise Lebensalter, Geschlecht, Erbanlagen, Rasse und - in exponierten Zonen - von extrinsischen Faktoren wie UV-Licht, Ernährung, Nikotin- und Alkoholmissbrauch beeinflusst. Selbstverständlich ist die Faltenbildung auch durch eine geeignete Hautpflege zu beeinflussen.

Ein Beispiel für die Falten- und Linienbildung in besonders exponierten Hautzonen sind die Augenfältchen, auch "Krähenfüsse" genannt. In unserer Abbildung wird die von Falten und Linien gekennzeichnete Haut der Augenregion im Kasten rechts der glatten Haut im Kasten links gegenüber gestellt. In der Vergrößerung wird die Einziehung der obersten Hautschichten deutlich.

Quelle: C. Jeanmaire, J.-L. Contet-Audonneau, G. Pauly, Les rides : quelle origine ? bedc, Vol. 9, No. 7, 218-221.

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