Ausgabe 45 — Juli 2009
   

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Ausgabe 45        
         
Kategorie   Titel    
         
Titelbilder   Hautirritation    

Die Haut als Schutzschild vor mechanischen und thermischen Beeinflussungen sowie Umwelteinwirkungen ist von besonderer Bedeutung. Als flächenmäßig größtes und schwerstes Organ des menschlichen Körpers erfüllt sie vielseitige Aufgaben und hat die Fähigkeit zur Kommunikation mit der Umwelt. Mechanische und thermische Reize sowie Schmerzreize werden von einer Reihe von Rezeptoren, die die Haut insgesamt zu einem Sinnesorgan machen, wahrgenommen.


Hautirritationen beginnen mit Missempfindungen, ungewohntem Spannungsgefühl, unspezifischem Juckreiz und vielleicht mit unregelmäßiger Fleckenbildung. Dem liegt funktionell eine Reizung der Nervenendigungen in der Epidermis, Abweichungen der normalen dermalen Hautdurchblutung und Feuchte sowie veränderter Turgor (Zellwandspannung) epidermaler Zellen zugrunde. Allerdings gibt es auch „empfindliche, nervöse, sensible“ Haut, die nur subjektiv erlebt wird, ohne dass objektivierbare Veränderungen vorliegen.

Den äußeren Einflüssen auf das Hautgefühl wie Temperatur, Luftfeuchte (Klimaanlagen), Luftqualität (Smog), Licht (Sonne, Kunstlicht), Kleidung und Kosmetik stehen innere Faktoren wie seelisches Wohlbefinden, mentaler Druck (Stress) oder übermäßiger Konsum von Koffein, Nikotin oder Alkohol gegenüber.

Unsere Abbildung zeigt eine Phase des Endstadiums nach längerem Einwirken der Irritationsursache mit deutlicher Schuppenbildung, Lockerung des Zellgefüges der oberen Hautschichten.


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