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Gastbeitrag   Hautschutz am Arbeitsplatz *   Joachim Kresken

Bedeutung des beruflichen Hautschutzes

Zahlreiche berufliche Tätigkeiten in der Industrie, im Handwerk, in Krankenhäusern, Arztpraxen und im Privathaushalt sind mit häufigem Händewaschen, intensiver Feuchtarbeit oder regelmäßigem Hautkontakt zu Substanzen mit irritativer oder allergener Potenz (zum Beispiel Metallsalzverbindungen, Kühlschmiermittel, Lösemittel, Detergentien, Desinfektionsmittel oder Friseurstoffe) verbunden. Durch den oft gleichzeitigen Einfluß dieser Belastungsfaktoren kann es insbesondere bei Personen mit empfindlicher, trocken-fettarmer Haut zu einer Überbeanspruchung oder Schädigung der natürlichen Hautbarriere und als Folge davon, bevorzugt an den Händen, zum Auftreten kumulativ-toxischer oder, in selteneren Fällen, allergischer Kontaktekzeme kommen (Abbildungen 1 bis 3).



Abbildung 1: Abnutzungsdermatose bei einer Beschäftigten des Reinigungsgewerbes als Folge intensiver Feuchtarbeit.



Abbildung 2: Kumulativ-toxisches Ekzem bei einem Maler und Lackierer nach regelmäßiger Benutzung von Nitroverdünnung zur Hautreinigung.



Abbildung 3: Allergisches Kontaktekzem bei einem Fotolaboranten, ausgelöst durch eine Entwicklerflüssigkeit
.


Schwere oder wiederholt rückfällige Berufsekzeme gelten als Berufskrankheiten im Sinne der Berufskrankheiten-Verordnung. Sie können für die Betroffenen die Notwendigkeit eines Arbeitsplatz- oder Berufswechsels, schlimmstenfalls sogar die Aufgabe jedweder Berufstätigkeit zur Folge haben. Die Tragweite des Problems verdeutlichen die statistischen Erhebungen der Unfallversicherungsträger: So geht zum Beispiel aus dem Jahresgeschäftsbericht des Hauptverbandes der gewerblichen Berufsgenossenschaften (1) hervor, daß bei den deutschen Unfallversicherungsträgern allein im Jahr 1995 mehr als 18.000 Verdachtsanzeigen auf Vorliegen einer berufsbedingten Hauterkrankung eingingen, von denen über 7.000 bestätigt wurden.

Den Berufsgenossenschaften entstanden hierdurch Kosten für Behandlungs-, Rehabilitations- und Entschädigungsmaßnahmen in Höhe von mehr als 300 Millionen Mark. Rechnet man die Kosten der Krankenkassen und die Arbeitsausfallkosten der Arbeitgeber der Betroffenen hinzu, so dürfte sich der in Deutschland durch berufsbedingte Hauterkrankungen verursachte volkswirtschaftliche Gesamtschaden auf mindestens eine Milliarde Mark im Jahr belaufen.


Tabelle 1
Systematik der speziellen Hautschutzpräparate (aus 4)
Noxen   Hautgefährdungs-
merkmale
Notwendige
Produkteigenschaften
Wasser und wassermischbare Arbeitsstoffe (z.B. Spül-, Reinigungs-, Desinfektions-, wassergemischte Kühlschmiermittel)   Hautaustrocknung durch Herauslösen der natürlichen Feuchthaltesubstanzen aus den obersten Hautschichten   Wasserabweisend, hoher Lipidanteil
         
Alkalisch reagierende Arbeitsstoffe (z.B. Laugen)   wie oben, zusätzlich Überbeanspruchung des Alkalineutralisationsvermögens
der Haut
  wie oben, zusätzlich schwachsaurer bei neutraler pH-Wert
         
Nichtwassermischbare Arbeitsstoffe (z.B. organische Lösemittel, Öle, nichtwassergemischte Kühlschmiermittel)   Hautentfettung durch Herauslösen der Lipide
aus den Interzellularräumen der Hornschicht
  Wasserlöslich, fettarm oder -frei, hoher Anteil an Feststoffen oder filmbildenden Polymeren
         
Intensive Verschmutzungen oder stark auf der Haut haftende Arbeitsstoffe (z.B. Altöl, Kleber, Harze, Lacke)   Erschwerte Hautreinigung, Verwendung stark wirksamer Hautreinigungsmittel erforderlich   wie oben, mit Zusätzen von Spezialemulgatoren zur Reduzierung der Haftwirkung und Erleichterung der Hautreinigung
         
Arbeitsstoffe mit harter, scharfkantiger Oberfläche (z.B. Sand, Drahtwolle, Glasfasern)   Mechanische Reizungen oder Mikroläsionen   Adstringierend durch Zusatz spezieller Gerbstoffe
         
Okklusive Schutzkleidung (z.B. Gummihandschuhe,-Stiefel)   Feuchtigkeitsstau mit Hauterweichung (Mazeration) und Schweißzersetzung   wie oben
         
Nicht klar definierbare oder wechselnde Schadstoffbelastungen   Vielfältig   Dualistisches Wirkprinzip (z.B. wasserlösliche Grundlage mit Zusatz spezieller Gerbstoffe)
         
UV-Strahlung durch Sonnenlicht (bei Arbeiten im Freien) oder aus künstlichen Lichtquellen (z.8. beim Schweißen)   Erythembildung, erhöhtes Hautkrebsrisiko, Bindegewebsschäden, phototoxische und photoallergische Hautreaktionen   UV-absorbierend und bzw. oder -reflektierend durch UV-A bzw. UV-B Filterkombinationen bzw. Pigmentzusätze, wasserfest

Neben den von den Unfallversicherungsträgern registrierten Berufsdermatosen sind auch noch die nicht statistisch erfaßten Erkrankungsfälle zu berücksichtigen. Obwohl über deren Anzahl nur spekuliert werden kann, ist hier von einer hohen Dunkelziffer auszugehen. Insbesondere aus Angst vor Verlust des Arbeitsplatzes wird längst nicht jede mit der beruflichen Tätigkeit in Zusammenhang stehende Hauterkrankung bei den Berufsgenossenschaften angezeigt. Darüber hinaus ist auch im Bereich der nichtversicherungspflichtigen Berufstätigkeiten, zum Beispiel im eigenen Haushalt, von einer hohen Zahl berufsbedingter Hauterkrankungen auszugehen.


Allgemeine Hautschutzmaßnahmen

Angesichts der hohen Kosten und der möglichen sozialen Nachteile für die Betroffenen wird der Prophylaxe berufsbedingter Dermatosen ein allgemein hoher Stellenwert eingeräumt (2-5). Zu den prophylaktischen Maßnahmen gehören eine richtige Berufswahl, technische Schutzmaßnahmen im Betrieb, das Tragen persönlicher Schutzausrüstungen, die Verwendung geeigneter Hautschutz- und Hautpflegepräparate sowie die Realisierung einer schonenden Hautreinigung (2).

Die Wahl eines hautadäquaten Berufes ist die wichtigste Voraussetzung für die Verhütung berufsbedingter Hauterkrankungen. Seit langem ist bekannt, daß Personen mit Veranlagung zur atopischen Dermatitis einem erhöhten Ekzemrisiko bei Ergreifen hautbelastender Berufe, zum Beispiel in der Metall- oder metallverarbeitenden Industrie, im Friseurhandwerk oder in anderen "Feuchtberufen", unterliegen können (3). Sie sollten sich deshalb vor der Berufswahl beziehungsweise vor einem geplanten Berufs- oder Arbeitsplatzwechsel einer berufsdermatologischen Eignungsuntersuchung bei einem Hautarzt unterziehen, damit sie von für ihre Haut ungeeigneten Tätigkeiten ferngehalten werden.

Bei der innerbetrieblichen Prophylaxe ist kollektiven technischen Schutzmaßnahmen grundsätzlich Vorrang vor persönlichen Schutzmaßnahmen einzuräumen. Technische Problemlösungen mit dem Ziel, den direkten Hautkontakt der Beschäftigten zu hautbelastenden Substanzen entweder ganz zu vermeiden oder wenigstens einzuschränken, gelingen am ehesten in Großbetrieben durch organisatorische Änderungen der Arbeitsabläufe oder Austausch der hautaggressiven Stoffe gegen Substanzen mit fehlendem oder abgeschwächtem Schädigungspotential. In Kleinbetrieben sowie im Haushalts- und Privatbereich sind solche Maßnahmen dagegen kaum umsetzbar. Hier muß deshalb auf das Tragen persönlicher Schutzausrüstungen, vor allem Schutzhandschuhe, sowie auf die Verwendung von Hautschutz- und Hautpflegemitteln ausgewichen werden.

Bei der Benutzung von Schutzhandschuhen muß sichergestellt sein, daß das Handschuhmaterial ausreichend auf Beständigkeit gegenüber den jeweils vorliegenden Schadstoffen geprüft wurde. Durchlässige Handschuhe bieten nicht nur keinen Schutz, sondern können die Schadstoffwirkung durch den Okklusionseffekt des Handschuhmaterials unter Umständen sogar verstärken (3, 5). Außerdem kann langanhaltendes Tragen enganliegender Handschuhe zu einem Wärme- und Feuchtigkeitsstau und als Folge davon zu einer Quellung und Aufweichung der Haut mit anschließender Schweißzersetzung und Geruchsentwicklung führen. Weitere Einschränkungen für das Tragen von Schutzhandschuhen bestehen an Arbeitsplätzen mit hohen Anforderungen an den Tastsinn und die Fingerbeweglichkeit. Hieraus wird deutlich, warum sich die Prophylaxe bei zahlreichen beruflichen Tätigkeiten auf die Verwendung geeigneter Hautschutz- und Hautpflegepräparate sowie auf die Realisierung einer schonenden Hautreinigung beschränken muß.


Hautschutz- und Hautpflegepräparate

Im beruflichen Bereich wird je nach Anwendungszweck und -zeitpunkt zwischen speziellen Hautschutz- und allgemeinen Hautpflegepräparaten unterschieden. Letztere werden überwiegend nach der Arbeit zur Aufrechterhaltung beziehungsweise Wiederherstellung einer leistungsfähigen Hornschichtfunktion eingesetzt und können primär auf die individuelle Hautbeschaffenheit des jeweiligen Anwenders zugeschnitten werden. Dies ist im Privatbereich naturgemäß einfacher umzusetzen als in einem Betrieb, der mehreren Personen mit unterschiedlichen Hautzuständen Hautpflegemittel zur Verfügung stellen muß. Als Kompromißlösungen werden in den meisten Betrieben Cremes und Lotionen vom Emulsionstyp Öl-in-Wasser angeboten, die neben einem guten Einziehvermögen auch einen ausreichend hohen Lipidanteil von wenigstens 20 Prozent besitzen sollten. Formulierungen mit sehr niedrigem Lipid- und statt dessen höherem Wasseranteil können insbesondere bei Personen mit trocken-fettarmer Haut zu einer Verstärkung der Hautaustrocknung und als Folge davon zu einem erhöhten Ekzemrisiko führen (3, 4). Diese Personen sollten deshalb anstelle von O/W-Emulsionen stärker rückfettende Präparate vom Emulsionstyp Wasser-in-Öl bevorzugen.



Im Gegensatz zu den allgemeinen Hautpflegepräparaten werden spezielle Hautschutzpräparate ausschließlich vor und während der Arbeit angewendet. Sie dienen primär der gezielten Kontaktreduzierung gegenüber hautschädigenden Arbeitsstoffen. Außerdem werden Präparate zur Erleichterung der Hautreinigung und für einige andere Zwecke angeboten (Tabelle 1). Bei der Auswahl dieser Präparate müssen neben dem Hautzustand des Anwenders auch die Materialverträglichkeit sowie die physikalisch-chemischen Eigenschaften der betreffenden Schadstoffe berücksichtigt werden. So werden im allgemeinen stark lipophile Externa gegen wassermischbare und hydrophile Grundlagen gegen nichtwassermischbare Noxen empfohlen (2-6). Dieses vorwiegend auf theoretischen Überlegungen, praktischen Erfahrungen und Ergebnissen von in-vitro-Untersuchungen basierende Konzept konnte jedoch in neueren in-vivo-Untersuchungen nicht mit dieser Deutlichkeit verifiziert werden (7-10). So war zum Beispiel ein stark lipophiles Produkt, von dem aufgrund orientierender in-vitro-Untersuchungen eine gute Schutzwirkung gegenüber dem Modellirritans Natriumlaurylsulfat zu erwarten war, praktisch unwirksam unter den in-vivo-Bedingungen des repetitiven Irritationstests, während zwei andere Präparate mit deutlich niedrigerem Lipidanteil unter den gleichen Prüfbedingungen eine überzeugende Wirksamkeit aufwiesen (Abbildung 4).

Die wenigen bisher für die Wirksamkeitsprüfung von Hautschutzpräparaten entwickelten in-vivo-Methoden werden zur Zeit vom Arbeitskreis Hautschutz der Arbeitsgemeinschaft für Berufs- und Umweltdermatologie (ABD) auf ihre Tauglichkeit als Routinetestverfahren überprüft (11). Selbst das in diesen Untersuchungen wirksamste Hautschutzmittel bietet jedoch, im Gegensatz zu einem optimalen Schutzhandschuh, immer nur einen partiellen und zeitlich befristeten Kontaktschutz gegen die jeweiligen Schadstoffe. Aus diesem Grund sollten inadäquate Bezeichnungen für diese Produktgruppe (zum Beispiel "unsichtbarer Handschuh"), die beim Anwender ein falsches Sicherheitsgefühl erzeugen, vermieden werden.

Hautschutz durch schonende Hautreinigung

An vielen Arbeitsplätzen muß die Haut mehrfach am Tag mit Seifen, Syndets oder anderen Hautreinigungsmitteln gewaschen werden. Dies bedeutet insbesondere für Personen mit anlagebedingter trocken-fettarmer Haut ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung kumulativ-toxischer und auch allergischer Kontaktekzeme. Allein durch das beim Hautreinigungsvorgang benutzte Wasser werden der Haut bereits beträchtliche Mengen der in den Hornschichtzellen lokalisierten natürlichen Feuchthaltesubstanzen entzogen. Außerdem kann es durch Tenside und andere Inhaltsstoffe von Hautreinigungsmitteln zu einer Hautentfettung mit nachfolgender Störung der epidermalen Barrierefunktion kommen. Beide Prozesse führen zu einer Erhöhung des transepidermalen Wasserverlustes (TEWL) und infolgedessen zum klinischen Bild der trockenen, rauhen Haut (Abbildung 1). Dieser auch als Abnutzungsdermatose bezeichnete Hautzustand hat eine Wegbereiterfunktion für den weiteren Krankheitsverlauf: Tenside und andere berufsrelevante Irritantien können dann, ebenso wie potentielle Kontaktallergene, erleichtert in tiefere Hautschichten eindringen und dort die Pathomechanismen für ein kumulativ-toxisches beziehungsweise ein allergisches Kontaktekzem auslösen (Abbildung 5).



Bei den Bemühungen um eine schonende Hautreinigung muß der Versuch im Vordergrund stehen, dieses Nebenwirkungsrisiko weitestgehend abzuschwächen. Dabei sind mehrere Aspekte zu berücksichtigen, die sowohl das persönliche Verhalten als auch die Auswahl der verwendeten Hautreinigungsmittel betreffen (Tabelle 2). Die Vielfalt der im beruflichen Bereich anzutreffenden Verschmutzungen erfordert eine breite Palette verschiedener Hautreinigungsmittel mit unterschiedlichem Reinigungsprinzip und abgeschwächter Reinigungswirkung. Je nach Art und Intensität der Verschmutzung kann zwischen einfachen Seifen und Syndets, reibemittelhaltigen Handreinigern und Spezialprodukten mit Zusätzen von Lösemitteln, Reduktionsmitteln oder anderen reinigungsverstärkenden Komponenten ausgewählt werden (2-4).

Tabelle 2
Voraussetzungen für eine schonende Hautreinigung

· Hautreinigungsmaßnahmen auf den wirklichen Bedarfsfall beschränken (keine unnötigen Waschvorgänge)
· Hautreinigungsmittel benutzen, die auf Art und Intensität der jeweiligen Verschmutzungen zugeschnitten sind und keine übertrieben starke Reinigungswirkung besitzen
· Hautreinigungsmittel mit stark irritierenden Tensiden meiden
· Zusätzliche Hautschutz- und Hautpflegemittel benutzen

Innerhalb der einzelnen Produktklassen wird die Hautverträglichkeit der betreffenden Handelspräparate in erster Linie durch die Art der eingesetzten Tenside bestimmt. Aus vergleichenden Irritationsprüfungen mit verschiedenen Methoden ist bekannt, daß zwischen den einzelnen Tensidklassen zum Teil gravierende Unterschiede in der Irritationswirkung existieren (Tabelle 3). Diese Unterschiede finden sich bei den einzelnen Handelspräparaten wieder (12-15) und sollten bei der Produktauswahl mit berücksichtigt werden. Hautreinigungsmittel auf der Basis stark irritierender Tenside, vor allem Fettalkoholsulfate, sollten insbesondere von Personen mit trocken-fettarmer, empfindlicher oder vorgeschädigter Haut gemieden und durch Produkte auf Basis besser hautverträglicher Tenside, wie Ethercarbonsäuren, Sulfosuccinate oder Alkylpolyglykoside, ersetzt werden. Nur unter dieser Voraussetzung kann auch mit der Hautreinigung ein Beitrag zum Schutz der Haut am Arbeitsplatz geleistet werden.

Tabelle 3
Einteilung einiger wichtiger Tensidklassen nach
Hautverträglichkeit (aus 4)

Tensidklasse Hautverträglichkeit
Alkylpolyglykoside ("Zuckertenside") Gleich gut bis sehr gut
Ethoxillierte Fettsäureglyceride
Betainderivate
Rizinusölsulfonate
Sulfosuccinate
Ethoxillierte Fettalkohole
Isethionate

Fettalkoholethersulfate Gleich mittelmäßig
Alkylolamide

alpha-Olefinsulfonate Gleich schlecht
Sekundäre Alkansulfonate
Alkylbenzolsulfonate
Fettalkoholsulfate
 
©Skin Care Forum

Literatur

(1) Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften (Hrsg.), Übersicht über die Geschäfts- und Rechnungsergebnisse der gewerblichen Berufsgenossenschaften im Jahre 1995, Sutter Druckerei, Essen (1996)
(2) Kresken, J.; Reinigung, Schutz und Pflege der Haut am Arbeitsplatz, Pharm. Ztg. 137, Nr. 37, Supplement Dermopharmazie (1992) 3-9
(3) Tronnier, H.; Kresken, J.; Jablonski, K.; Komp, B.; Haut und Beruf, Strategien zur Verhütung berufsbedingter Hauterkrankungen, Grosse Verlag, Berlin (1989)
(4) Kresken, J.; Maßnahmen zur Verhütung berufsbedingter Hauterkrankungen, in: Dicke, W.; Mehlem, P. (Hrsg.), Alles über Hautschutz, Hautreinigung, Hautpflege, 3. Aufl., 51-69, Wirtschaftsverlag NW, Bremerhaven (1993)
(5) Gloor, M.; Köhler, S.; Gehring, W.; Hautschutzmaßnahmen, ein Stiefkind prophylaktisch dermatologischer Tätigkeit, Z. Hautkr. 66 (1991) 201-207
(6) Wulfhorst, B.; Schwanitz, H.J.; Zur Wirksamkeit von Hautschutzpräparaten, Arbeitsmed. Sozialmed. Umweltmed. 29 (1994) 84-92
(7) Frosch, P.J.; Kurte, A.; Efficacy of skin barrier creams (IV), the repetitive irritation test (RIT) with a set of four standard irritants, Contact Dermatitis 31 (1994) 161-168
(8) Grünewald, A.M.; Lorenz, J.; Gloor, M.; Gehring, W.; Kleesz, P.; Lipophilic irritants, protective value of urea- and of glycerol-containing oil-in-water emulsions, Dermatosen 44 (1996) 81-86
(9) Schlüter-Wigger, W.; Elsner, P.; Efficacy of four commercially available protective creams in the repetitive irritation test (RIT), Contact Dermatitis 34 (1996) 278-283
(10) Kresken, J.; Klotz, A.; Rosenberger, V.; Gewerblicher Hautschutz: Wirksamkeitsprüfung nichtwassermischbarer Hautschutzsalben im repetitiven Irritationstest (RIT), in: Korting, H.C.; Braun-Falco, O.; Gloor, M.; Hautreinigung und Hautpflege: Nutzen und Risiko, Berichtsband über ein Symposium am 6./7. September 1997 in Dessau, Springer Verlag (im Druck)
(11) Schnetz, E. et al.; Development and evaluation of an in vivo test model for cumulative irritation, first results of a multi center study, Poster-Vortrag, 3rd International Symposium on Irritant Contact Dermatitis, 2.-4. Oktober 1997 in Rom
(12) Kresken, J.; Boullon, G.; Syndets und ihre Inhaltsstoffe, Pharm. Ztg. 134 (1989) 2545-2551
(13) Kresken, J.; Eckert, J.; Wassilew, S.W.; Zur Problematik von Hautverträglichkeitsprüfungen, Untersuchungen von Hautreinigungsmitteln in Modifikationen des Duhring-Kammer-Tests, Dermatosen 37 (1989) 63-66
(14) Kresken, J.; Wassilew, S.W.; Untersuchungen zur Irritationspotenz gewerblich verwendeter Hautschutz-, Hautreinigungs- und Hautpflegepräparate, in: Meyer-Falcke, A.; Jansen, G. (Hrsg.): Verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin, 29. Jahrestagung in Düsseldorf vom 26.-29. April 1989, Gentner Verlag, Stuttgart (1990) 173-176
(15) Gottfreund, J.; Jander, B.; Schweitzer, K.-D.; Chemischer Aufbau und dermatologische Leistung von Syndets, SÖFW-Journal 120 (1994) 755-761




Dr. rer. nat. Joachim Kresken war von 1984 bis 1988 Leiter der medizinischen Forschungsabteilung eines marktbedeutenden Herstellers von Hautschutz-, Hautreinigungs- und Hautpflegepräparaten. Seit 1989 ist er als selbstständiger Apotheker in Viersen tätig und arbeitet nebenberuflich als Fachjournalist und wissenschaftlicher Berater. Er ist Gründungsmitglied und Vorsitzender der seit 1995 existierenden Gesellschaft für Dermopharmazie.

* Einen Vortrag zu diesem Thema hielt der Autor anläßlich der 1. Jahrestagung der Gesellschaft für Dermopharmazie am 4. Juni 1997 im Fritz-Henkel-Haus in Düsseldorf

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