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21 Oktober 1999 | ||
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| Kategorie | Titel | Autor | ||
| Gastbeitrag | Hautschutz am Arbeitsplatz * | Joachim Kresken |
Bedeutung des beruflichen Hautschutzes
Zahlreiche berufliche Tätigkeiten in der Industrie, im Handwerk,
in Krankenhäusern, Arztpraxen und im Privathaushalt sind mit häufigem
Händewaschen, intensiver Feuchtarbeit oder regelmäßigem Hautkontakt
zu Substanzen mit irritativer oder allergener Potenz (zum Beispiel Metallsalzverbindungen,
Kühlschmiermittel, Lösemittel, Detergentien, Desinfektionsmittel oder
Friseurstoffe) verbunden. Durch den oft gleichzeitigen Einfluß dieser
Belastungsfaktoren kann es insbesondere bei Personen mit empfindlicher, trocken-fettarmer
Haut zu einer Überbeanspruchung oder Schädigung der natürlichen
Hautbarriere und als Folge davon, bevorzugt an den Händen, zum Auftreten
kumulativ-toxischer oder, in selteneren Fällen, allergischer Kontaktekzeme
kommen (Abbildungen 1 bis 3).

Abbildung 1: Abnutzungsdermatose bei einer Beschäftigten des Reinigungsgewerbes
als Folge intensiver Feuchtarbeit.

Abbildung 2: Kumulativ-toxisches Ekzem bei einem Maler und Lackierer nach
regelmäßiger Benutzung von Nitroverdünnung zur Hautreinigung.
Abbildung 3: Allergisches Kontaktekzem bei einem Fotolaboranten, ausgelöst
durch eine Entwicklerflüssigkeit.
Schwere oder wiederholt rückfällige Berufsekzeme gelten als Berufskrankheiten
im Sinne der Berufskrankheiten-Verordnung. Sie können für die Betroffenen die
Notwendigkeit eines Arbeitsplatz- oder Berufswechsels, schlimmstenfalls sogar
die Aufgabe jedweder Berufstätigkeit zur Folge haben. Die Tragweite des Problems
verdeutlichen die statistischen Erhebungen der Unfallversicherungsträger: So
geht zum Beispiel aus dem Jahresgeschäftsbericht des Hauptverbandes der gewerblichen
Berufsgenossenschaften (1) hervor, daß bei den deutschen Unfallversicherungsträgern
allein im Jahr 1995 mehr als 18.000 Verdachtsanzeigen auf Vorliegen einer berufsbedingten
Hauterkrankung eingingen, von denen über 7.000 bestätigt wurden.
Den Berufsgenossenschaften entstanden hierdurch Kosten für Behandlungs-, Rehabilitations- und Entschädigungsmaßnahmen in Höhe von mehr als 300 Millionen Mark. Rechnet man die Kosten der Krankenkassen und die Arbeitsausfallkosten der Arbeitgeber der Betroffenen hinzu, so dürfte sich der in Deutschland durch berufsbedingte Hauterkrankungen verursachte volkswirtschaftliche Gesamtschaden auf mindestens eine Milliarde Mark im Jahr belaufen.
Neben den von den Unfallversicherungsträgern registrierten Berufsdermatosen
sind auch noch die nicht statistisch erfaßten Erkrankungsfälle zu
berücksichtigen. Obwohl über deren Anzahl nur spekuliert werden kann,
ist hier von einer hohen Dunkelziffer auszugehen. Insbesondere aus Angst vor
Verlust des Arbeitsplatzes wird längst nicht jede mit der beruflichen Tätigkeit
in Zusammenhang stehende Hauterkrankung bei den Berufsgenossenschaften angezeigt.
Darüber hinaus ist auch im Bereich der nichtversicherungspflichtigen Berufstätigkeiten,
zum Beispiel im eigenen Haushalt, von einer hohen Zahl berufsbedingter Hauterkrankungen
auszugehen.
| Tabelle
1 |
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| Systematik der speziellen Hautschutzpräparate (aus 4) | ||||
| Noxen | Hautgefährdungsmerkmale | Notwendige Produkteigenschaften | ||
| Wasser und wassermischbare Arbeitsstoffe (z.B. Spül-, Reinigungs-, Desinfektions-, wassergemischte Kühlschmiermittel) | Hautaustrocknung durch Herauslösen der natürlichen Feuchthaltesubstanzen aus den obersten Hautschichten | Wasserabweisend, hoher Lipidanteil | ||
| Alkalisch reagierende Arbeitsstoffe (z.B. Laugen) | wie oben, zusätzlich Überbeanspruchung des Alkalineutralisationsvermögens der Haut | wie oben, zusätzlich schwachsaurer bei neutraler pH-Wert | ||
| Nichtwassermischbare Arbeitsstoffe (z.B. organische Lösemittel, Öle, nichtwassergemischte Kühlschmiermittel) | Hautentfettung durch Herauslösen der Lipide aus den Interzellularräumen der Hornschicht | Wasserlöslich, fettarm oder -frei, hoher Anteil an Feststoffen oder filmbildenden Polymeren | ||
| Intensive Verschmutzungen oder stark auf der Haut haftende Arbeitsstoffe (z.B. Altöl, Kleber, Harze, Lacke) | Erschwerte Hautreinigung, Verwendung stark wirksamer Hautreinigungsmittel erforderlich | wie oben, mit Zusätzen von Spezialemulgatoren zur Reduzierung der Haftwirkung und Erleichterung der Hautreinigung | ||
| Arbeitsstoffe mit harter, scharfkantiger Oberfläche (z.B. Sand, Drahtwolle, Glasfasern) | Mechanische Reizungen oder Mikroläsionen | Adstringierend durch Zusatz spezieller Gerbstoffe | ||
| Okklusive Schutzkleidung (z.B. Gummihandschuhe,-Stiefel) | Feuchtigkeitsstau mit Hauterweichung (Mazeration) und Schweißzersetzung | wie oben | ||
| Nicht klar definierbare oder wechselnde Schadstoffbelastungen | Vielfältig | Dualistisches Wirkprinzip (z.B. wasserlösliche Grundlage mit Zusatz spezieller Gerbstoffe) | ||
| UV-Strahlung durch Sonnenlicht (bei Arbeiten im Freien) oder aus künstlichen Lichtquellen (z.8. beim Schweißen) | Erythembildung, erhöhtes Hautkrebsrisiko, Bindegewebsschäden, phototoxische und photoallergische Hautreaktionen | UV-absorbierend und/oder-reflektierend durch UV-A-/UV-B-Filterkombinationen bzw. Pigmentzusätze, wasserfest | ||
Allgemeine Hautschutzmaßnahmen
Angesichts der hohen Kosten und der möglichen sozialen Nachteile für die Betroffenen wird der Prophylaxe berufsbedingter Dermatosen ein allgemein hoher Stellenwert eingeräumt (2-5). Zu den prophylaktischen Maßnahmen gehören eine richtige Berufswahl, technische Schutzmaßnahmen im Betrieb, das Tragen persönlicher Schutzausrüstungen, die Verwendung geeigneter Hautschutz- und Hautpflegepräparate sowie die Realisierung einer schonenden Hautreinigung (2).
Die Wahl eines hautadäquaten Berufes ist die wichtigste Voraussetzung für die Verhütung berufsbedingter Hauterkrankungen. Seit langem ist bekannt, daß Personen mit Veranlagung zur atopischen Dermatitis einem erhöhten Ekzemrisiko bei Ergreifen hautbelastender Berufe, zum Beispiel in der Metall- oder metallverarbeitenden Industrie, im Friseurhandwerk oder in anderen "Feuchtberufen", unterliegen können (3). Sie sollten sich deshalb vor der Berufswahl beziehungsweise vor einem geplanten Berufs- oder Arbeitsplatzwechsel einer berufsdermatologischen Eignungsuntersuchung bei einem Hautarzt unterziehen, damit sie von für ihre Haut ungeeigneten Tätigkeiten ferngehalten werden.
Bei der innerbetrieblichen Prophylaxe ist kollektiven technischen Schutzmaßnahmen grundsätzlich Vorrang vor persönlichen Schutzmaßnahmen einzuräumen. Technische Problemlösungen mit dem Ziel, den direkten Hautkontakt der Beschäftigten zu hautbelastenden Substanzen entweder ganz zu vermeiden oder wenigstens einzuschränken, gelingen am ehesten in Großbetrieben durch organisatorische Änderungen der Arbeitsabläufe oder Austausch der hautaggressiven Stoffe gegen Substanzen mit fehlendem oder abgeschwächtem Schädigungspotential. In Kleinbetrieben sowie im Haushalts- und Privatbereich sind solche Maßnahmen dagegen kaum umsetzbar. Hier muß deshalb auf das Tragen persönlicher Schutzausrüstungen, vor allem Schutzhandschuhe, sowie auf die Verwendung von Hautschutz- und Hautpflegemitteln ausgewichen werden.
Bei der Benutzung von Schutzhandschuhen muß sichergestellt
sein, daß das Handschuhmaterial ausreichend auf Beständigkeit gegenüber
den jeweils vorliegenden Schadstoffen geprüft wurde. Durchlässige
Handschuhe bieten nicht nur keinen Schutz, sondern können die Schadstoffwirkung
durch den Okklusionseffekt des Handschuhmaterials unter Umständen sogar
verstärken (3, 5). Außerdem kann langanhaltendes Tragen enganliegender
Handschuhe zu einem Wärme- und Feuchtigkeitsstau und als Folge davon zu
einer Quellung und Aufweichung der Haut mit anschließender Schweißzersetzung
und Geruchsentwicklung führen. Weitere Einschränkungen für das
Tragen von Schutzhandschuhen bestehen an Arbeitsplätzen mit hohen Anforderungen
an den Tastsinn und die Fingerbeweglichkeit. Hieraus wird deutlich, warum sich
die Prophylaxe bei zahlreichen beruflichen Tätigkeiten auf die Verwendung
geeigneter Hautschutz- und Hautpflegepräparate sowie auf die Realisierung
einer schonenden Hautreinigung beschränken muß.

Hautschutz- und Hautpflegepräparate
Im beruflichen Bereich wird je nach Anwendungszweck und -zeitpunkt
zwischen speziellen Hautschutz- und allgemeinen Hautpflegepräparaten unterschieden.
Letztere werden überwiegend nach der Arbeit zur Aufrechterhaltung beziehungsweise
Wiederherstellung einer leistungsfähigen Hornschichtfunktion eingesetzt
und können primär auf die individuelle Hautbeschaffenheit des jeweiligen
Anwenders zugeschnitten werden. Dies ist im Privatbereich naturgemäß
einfacher umzusetzen als in einem Betrieb, der mehreren Personen mit unterschiedlichen
Hautzuständen Hautpflegemittel zur Verfügung stellen muß. Als
Kompromißlösungen werden in den meisten Betrieben Cremes und Lotionen vom
Emulsionstyp Öl-in-Wasser angeboten, die neben einem guten Einziehvermögen
auch einen ausreichend hohen Lipidanteil von wenigstens 20 Prozent besitzen
sollten. Formulierungen mit sehr niedrigem Lipid- und statt dessen höherem
Wasseranteil können insbesondere bei Personen mit trocken-fettarmer Haut
zu einer Verstärkung der Hautaustrocknung und als Folge davon zu einem
erhöhten Ekzemrisiko führen (3, 4). Diese Personen sollten deshalb
anstelle von O/W-Emulsionen stärker rückfettende Präparate vom
Emulsionstyp Wasser-in-Öl bevorzugen.
Im Gegensatz zu den allgemeinen Hautpflegepräparaten werden spezielle Hautschutzpräparate
ausschließlich vor und während der Arbeit angewendet. Sie dienen
primär der gezielten Kontaktreduzierung gegenüber hautschädigenden
Arbeitsstoffen. Außerdem werden Präparate zur Erleichterung der Hautreinigung
und für einige andere Zwecke angeboten (Tabelle 1). Bei der Auswahl dieser
Präparate müssen neben dem Hautzustand des Anwenders auch die Materialverträglichkeit
sowie die physikalisch-chemischen Eigenschaften der betreffenden Schadstoffe
berücksichtigt werden. So werden im allgemeinen stark lipophile Externa
gegen wassermischbare und hydrophile Grundlagen gegen nichtwassermischbare Noxen
empfohlen (2-6). Dieses vorwiegend auf theoretischen Überlegungen, praktischen
Erfahrungen und Ergebnissen von in-vitro-Untersuchungen basierende Konzept konnte
jedoch in neueren in-vivo-Untersuchungen nicht mit dieser Deutlichkeit verifiziert
werden (7-10). So war zum Beispiel ein stark lipophiles Produkt, von dem aufgrund
orientierender in-vitro-Untersuchungen eine gute Schutzwirkung gegenüber
dem Modellirritans Natriumlaurylsulfat zu erwarten war, praktisch unwirksam
unter den in-vivo-Bedingungen des repetitiven Irritationstests, während
zwei andere Präparate mit deutlich niedrigerem Lipidanteil unter den gleichen
Prüfbedingungen eine überzeugende Wirksamkeit aufwiesen (Abbildung
4).
Die wenigen bisher für die Wirksamkeitsprüfung von Hautschutzpräparaten entwickelten in-vivo-Methoden werden zur Zeit vom Arbeitskreis Hautschutz der Arbeitsgemeinschaft für Berufs- und Umweltdermatologie (ABD) auf ihre Tauglichkeit als Routinetestverfahren überprüft (11). Selbst das in diesen Untersuchungen wirksamste Hautschutzmittel bietet jedoch, im Gegensatz zu einem optimalen Schutzhandschuh, immer nur einen partiellen und zeitlich befristeten Kontaktschutz gegen die jeweiligen Schadstoffe. Aus diesem Grund sollten inadäquate Bezeichnungen für diese Produktgruppe (zum Beispiel "unsichtbarer Handschuh"), die beim Anwender ein falsches Sicherheitsgefühl erzeugen, vermieden werden.
Hautschutz durch schonende Hautreinigung
An vielen Arbeitsplätzen muß die Haut mehrfach am Tag
mit Seifen, Syndets oder anderen Hautreinigungsmitteln gewaschen werden. Dies
bedeutet insbesondere für Personen mit anlagebedingter trocken-fettarmer
Haut ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung kumulativ-toxischer und
auch allergischer Kontaktekzeme. Allein durch das beim Hautreinigungsvorgang
benutzte Wasser werden der Haut bereits beträchtliche Mengen der in den
Hornschichtzellen lokalisierten natürlichen Feuchthaltesubstanzen entzogen.
Außerdem kann es durch Tenside und andere Inhaltsstoffe von Hautreinigungsmitteln
zu einer Hautentfettung mit nachfolgender Störung der epidermalen Barrierefunktion
kommen. Beide Prozesse führen zu einer Erhöhung des transepidermalen
Wasserverlustes (TEWL) und infolgedessen zum klinischen Bild der trockenen,
rauhen Haut (Abbildung 1). Dieser auch als Abnutzungsdermatose bezeichnete Hautzustand
hat eine Wegbereiterfunktion für den weiteren Krankheitsverlauf: Tenside
und andere berufsrelevante Irritantien können dann, ebenso wie potentielle
Kontaktallergene, erleichtert in tiefere Hautschichten eindringen und dort die
Pathomechanismen für ein kumulativ-toxisches beziehungsweise ein allergisches
Kontaktekzem auslösen (Abbildung 5).
Bei den Bemühungen um eine schonende Hautreinigung muß der Versuch
im Vordergrund stehen, dieses Nebenwirkungsrisiko weitestgehend abzuschwächen.
Dabei sind mehrere Aspekte zu berücksichtigen, die sowohl das persönliche Verhalten
als auch die Auswahl der verwendeten Hautreinigungsmittel betreffen (Tabelle
2). Die Vielfalt der im beruflichen Bereich anzutreffenden Verschmutzungen erfordert
eine breite Palette verschiedener Hautreinigungsmittel mit unterschiedlichem
Reinigungsprinzip und abgeschwächter Reinigungswirkung. Je nach Art und Intensität
der Verschmutzung kann zwischen einfachen Seifen und Syndets, reibemittelhaltigen
Handreinigern und Spezialprodukten mit Zusätzen von Lösemitteln, Reduktionsmitteln
oder anderen reinigungsverstärkenden Komponenten ausgewählt werden (2-4).
| Tabelle 2 | |
|---|---|
| Voraussetzungen für eine schonende Hautreinigung | |
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| · | Hautreinigungsmaßnahmen auf den wirklichen Bedarfsfall beschränken (keine unnötigen Waschvorgänge) |
| · | Hautreinigungsmittel benutzen, die auf Art und Intensität der jeweiligen Verschmutzungen zugeschnitten sind und keine übertrieben starke Reinigungswirkung besitzen |
| · | Hautreinigungsmittel mit stark irritierenden Tensiden meiden |
| · | Zusätzliche Hautschutz- und Hautpflegemittel benutzen |
| Tabelle 3 | ||
|---|---|---|
| Einteilung
einiger wichtiger Tensidklassen nach Hautverträglichkeit (aus 4) |
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| Tensidklasse | Hautverträglichkeit | |
| Alkylpolyglykoside ("Zuckertenside") | gut bis sehr gut | |
| Ethoxillierte Fettsäureglyceride | ||
| Betainderivate | ||
| Rizinusölsulfonate | ||
| Sulfosuccinate | ||
| Ethoxillierte Fettalkohole | ||
| Isethionate | ||
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| Fettalkoholethersulfate | mittelmäßig | |
| Alkylolamide | ||
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| alpha-Olefinsulfonate | schlecht | |
| Sekundäre Alkansulfonate | ||
| Alkylbenzolsulfonate | ||
| Fettalkoholsulfate | ||
| ©Skin Care Forum | ||
Literatur
(1) Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften
(Hrsg.), Übersicht über die Geschäfts- und Rechnungsergebnisse der gewerblichen
Berufsgenossenschaften im Jahre 1995, Sutter Druckerei, Essen (1996)
(2) Kresken, J.; Reinigung, Schutz und Pflege der Haut am Arbeitsplatz, Pharm.
Ztg. 137, Nr. 37, Supplement Dermopharmazie (1992) 3-9
(3) Tronnier, H.; Kresken, J.; Jablonski, K.; Komp, B.; Haut und Beruf,
Strategien zur Verhütung berufsbedingter Hauterkrankungen, Grosse Verlag, Berlin
(1989)
(4) Kresken, J.; Maßnahmen zur Verhütung berufsbedingter Hauterkrankungen,
in: Dicke, W.; Mehlem, P. (Hrsg.), Alles über Hautschutz, Hautreinigung,
Hautpflege, 3. Aufl., 51-69, Wirtschaftsverlag NW, Bremerhaven (1993)
(5) Gloor, M.; Köhler, S.; Gehring, W.; Hautschutzmaßnahmen, ein
Stiefkind prophylaktisch dermatologischer Tätigkeit, Z. Hautkr. 66 (1991)
201-207
(6) Wulfhorst, B.; Schwanitz, H.J.; Zur Wirksamkeit von Hautschutzpräparaten,
Arbeitsmed. Sozialmed. Umweltmed. 29 (1994) 84-92
(7) Frosch, P.J.; Kurte, A.; Efficacy of skin barrier creams (IV), the repetitive
irritation test (RIT) with a set of four standard irritants, Contact Dermatitis
31 (1994) 161-168
(8) Grünewald, A.M.; Lorenz, J.; Gloor, M.; Gehring, W.; Kleesz, P.; Lipophilic
irritants, protective value of urea- and of glycerol-containing oil-in-water
emulsions, Dermatosen 44 (1996) 81-86
(9) Schlüter-Wigger, W.; Elsner, P.; Efficacy of four commercially available
protective creams in the repetitive irritation test (RIT), Contact Dermatitis
34 (1996) 278-283
(10) Kresken, J.; Klotz, A.; Rosenberger, V.; Gewerblicher Hautschutz:
Wirksamkeitsprüfung nichtwassermischbarer Hautschutzsalben im repetitiven Irritationstest
(RIT), in: Korting, H.C.; Braun-Falco, O.; Gloor, M.; Hautreinigung und Hautpflege:
Nutzen und Risiko, Berichtsband über ein Symposium am 6./7. September 1997 in
Dessau, Springer Verlag (im Druck)
(11) Schnetz, E. et al.; Development and evaluation of an in
vivo test model for cumulative irritation, first results of a multi center study,
Poster-Vortrag, 3rd International Symposium on Irritant Contact Dermatitis,
2.-4. Oktober 1997 in Rom
(12) Kresken, J.; Boullon, G.; Syndets und ihre Inhaltsstoffe, Pharm. Ztg. 134
(1989) 2545-2551
(13) Kresken, J.; Eckert, J.; Wassilew, S.W.; Zur Problematik von Hautverträglichkeitsprüfungen,
Untersuchungen von Hautreinigungsmitteln in Modifikationen des Duhring-Kammer-Tests,
Dermatosen 37 (1989) 63-66
(14) Kresken, J.; Wassilew, S.W.; Untersuchungen zur Irritationspotenz gewerblich
verwendeter Hautschutz-, Hautreinigungs- und Hautpflegepräparate, in: Meyer-Falcke,
A.; Jansen, G. (Hrsg.): Verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin,
29. Jahrestagung in Düsseldorf vom 26.-29. April 1989, Gentner Verlag, Stuttgart
(1990) 173-176
(15) Gottfreund, J.; Jander, B.; Schweitzer, K.-D.; Chemischer Aufbau und dermatologische
Leistung von Syndets, SÖFW-Journal 120 (1994) 755-761

Dr. rer. nat. Joachim Kresken war von 1984 bis 1988 Leiter der medizinischen
Forschungsabteilung eines marktbedeutenden Herstellers von Hautschutz-, Hautreinigungs-
und Hautpflegepräparaten. Seit 1989 ist er als selbstständiger Apotheker
in Viersen tätig und arbeitet nebenberuflich als Fachjournalist und wissenschaftlicher
Berater. Er ist Gründungsmitglied und Vorsitzender der seit 1995 existierenden
Gesellschaft für Dermopharmazie.
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